Automatisierte Fertigungslösung zur Komplettbearbeitung von Teilen mit Dreh- und Fräsbearbeitungen

Automatisierte Fertigungslösung zur Komplettbearbeitung von Teilen mit Dreh- und Fräsbearbeitungen

 September 2016   Sales App  

Die Verbindung des 5-Achs-Fräszentrums Maxxmill 400 mit Heidenhain TNC 620 Steuerung (Bild links) mit dem Vertikalbearbeitungszentrums VT260 mit Fanuc 31i Steuerung (Bild rechts) erfüllt die Anforderungen bei der Produktion typischer Teile von Pumpen, E-Motoren, Stellgetrieben im Non-Automotiv-Bereich sowie Getriebeteilen im Automotivbereich optimal.

Für ein perfektes Ergebnis werden den Anforderungen entsprechend, die dafür am besten geeigneten Bearbeitungstechnologien eingesetzt z.B. im hier gezeigten Anwendungsfall: Drehbearbeitung – Vertikalbearbeitungszentrums, Fräs- und Bohrbearbeitungen – Fräszentrum.


Die beiden EMCO Maschinen werden durch einen kollaborierenden Roboter von FANUC miteinander verbunden. Durch die intelligente Nutzung von Sicherheitseinrichtungen in Kombination mit dem kollaborierenden Roboter benötigt die Anlage keine starren Einzäunungen oder Zugangsbarrieren. Der Roboter verfährt grundsätzlich mit Industriegeschwindigkeit (750 mm/s).


Wird der Sicherheitsbereich (z.B. für Bedienungsaufgaben an den Werkzeugmaschinen) betreten, geht der Roboter automatisch in den kollaborierenden Modus (250 mm/s) über. Das hat den Vorteil, dass die Gesamtanlage bei diesem Vorgang weiterläuft. Mensch, Automatisierungseinheit und Fertigungsmaschinen können somit gleichzeitig, miteinander und nebeneinander ihre Aufgaben erfüllen.


Die Bedienung des Roboters (Bewegen, Programme, I/O-Monitoring, Alarme) kann über die Funktion „Robot Connection“ von FANUC auch direkt an der Bedientafel der VT260 vorgenommen werden. Die intelligente Verbindung zwischen Robotersteuerung und Maschinensteuerung erfolgt dabei über die FANUC FL-Net Schnittstelle. Eine ähnliche Lösung kann auch zwischen einem KUKA Roboter und einer SIEMENS Sinumerik Steuerung mit der Funktion Run MyRobot umgesetzt werden.


Durch die Verwendung der jeweils für die Bearbeitung optimalen Maschine in Kombination mit fortschrittlicher Mensch-Maschine-Interaktion und intelligenter Kommunikation zwischen den Maschinen adressiert die Anlage gleich mehrere Industrie 4.0-Themen.  

 
Bearbeitungsablauf:
- Die Rohteile werden auf einer Bereitstellposition am Ablagetisch gepuffert und vom Roboter zum Shuttle der Vertical Turn 260 transportiert. Mit dem Shuttle erfolgt die Be- und Entladung der VT260.
- Das Halbfertigteil wird anschließend mit dem Roboter auf der Bereitstellposition am Ablagetisch abgelegt.
- Das in der MM400 zu bearbeitende Halbfertigteil wird vom Roboter direkt in die Spannvorrichtung eingelegt und von der Maschine bearbeitet.
- Danach entnimmt der Roboter das Fertigteil aus der MM400 und legt es auf der Fertigteilposition am Ablagetisch ab.

Die Lösung beinhaltet folgende Einheiten:
Fräszentrum Maxmill 400 mit Heidenhain TNC620-Steuerung mit Standard-Roboterinterface, Beladetüre mit Sicherheitslichtschranken.
Vertikaldrehzentrum VT260 mit Fanuc 31iTB-Steuerung und Shuttle – Beladung und Einfahrschutz mit Sicherheitslichtschranken.
Automation mit kollaborierendem Roboter Fanuc CR-35iA (max. Nutzlast 35 kg) mit Sicherheits-Laserscanner für freiprogrammierbare Sicherheitsflächen und Ablagetisch.


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