Emco wieder in Salzburger Hand

 December 2011     

Nach einem zähen Ringen geht die EMCO Gruppe an den Salzburger Baumaschinenhändler Günter Kuhn und seine Kuhn Holding in Eugendorf.

Der Kaufpreis beträgt laut Treuhänder Matthias Schmidt  25 Millionen Euro, inkl. der Forderungen, die übernommen wurden, fließen rund 37,7 Mio. in die Masse des insolventen A-Tec-Konzerns. Für die 630 Mitarbeiter der EMCO Gruppe gibt es damit die Sicherheit, dass es mit einem österreichischen Familien-Unternehmen eine mittel- und langfristige Perspektive zur Weiterentwicklung von EMCO gibt.

Diversifikation und Sicherung von Know-how und Arbeitsplätzen
Befragt nach den Gründen für den Kauf von EMCO sagt Firmenchef Günter Kuhn: „Die EMCO ist eigentlich das Juwel der A-Tec-Gruppe und es freut uns, dass wir das als Familienunternehmen übernehmen konnten und weiterführen können. EMCO ist eine andere Sparte, die wir ganz bewusst gesucht und gewählt haben. Es soll unser drittes, starkes Standbein werden. Für uns ist es eine Diversifikation und eine Absicherung. Als Familienunternehmen wollen wir Arbeitsplätze und Know-how in Hallein absichern.“


Günter Kuhn stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg und gründete das Unternehmen 1973 in Salzburg. Heute ist die Kuhn Holding mit 14 Tochtergesellschaften einer der größten Baumaschinenhändler Europas und hat nun mit EMCO neben den Unternehmensbereichen Baumaschinen und der Ladetechnik ein drittes Standbein im Maschinenbau. Die mehr als 700 Mitarbeiter der Kuhn Gruppe erwirtschafteten zuletzt mehr als 440 Mio. Euro Umsatz. Seit 2000 sind die Zwillingssöhne Stefan Kuhn und Andreas Kuhn im Management der Kuhn Holding.
In das operative Geschäft will Kuhn bei EMCO nicht eingreifen, wobei natürlich zukünftig Synergien gesucht und genutzt werden. Zum Beispiel sieht EMCO Geschäftsführer Dr. Stefan Hansch interessante Anknüpfungsmöglichkeiten bei der großen Vertriebserfahrung von Kuhn in Osteuropa. Hier kann der neue Eigentümer sicher sein Know-how einbringen.

Abgesehen davon ist die EMCO Gruppe schon aktiv mit dem Marktaufbau in Russland, China und Brasilien beschäftigt. Für das kommende Jahr sind dafür die Strukturen geschaffen und die Auftragsbücher sind voll.
„Wir sind in dieser neuen Konstellation gut aufgestellt und können zuversichtlich ins neue Jahr gehen“, zeigt sich Stefan Hansch optimistisch für das neue Jahr.

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