Mehr als vertikal drehen: Neue Vertikaldrehmaschine kann auch bohren, gewindeschneiden und fräsen

 November 2011   News, Presse  

Von der reinen Drehbearbeitung über zusätzliches Bohren und Gewindeschneiden bis hin zu Fräsarbeiten bietet EMCO anspruchsvollen Metallbearbeitern die passende Lösung mit der neuen Vertical VT 160.

Kompakte Bauweise, hohe Steifigkeit, Thermosymmetrie, passive Arbeitsraumverkleidung, ergonomisches Design und flexible Zuführungen bis zur einfachen Einbindung in Fertigungssysteme zählen zu den Standardeigenschaften der Vertikaldrehmaschinen. Außerdem bietet die VT 160 ihren Kunden ein kaum schlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.
Werkstücke mit maximal 130 mm Durchmesser und 150 mm Länge bearbeitet die VT 160.

Vorteile aller Versionen
Gemeinsam sind den beiden Versionen die Basisvorteile. Weil der Maschinenständer als Wanne ausgeführt ist, bildet er ein in sich geschlossenes kompaktes System mit äußerst geringer Stellfläche. Extra groß sind dagegen die Abstände der Schienen und resultierend der Führungswagen in der X-Achse gewählt. Zusammen mit den langen Führungsschuhen ergibt das eine sehr stabile Führung. Die Gesamtstabilität und damit die Arbeitspräzision unterstützt der thermosymmetrisch aufgebaute Spindelstock nachhaltig. Dauerhafte Wartungsarmut erreicht die passive Arbeitsraumverkleidung. Weil das mitfahrende System keine bewegten Teleskopteile kennt, entfällt deren Verschleiß. Ein Beispiel für die bediener-, wartungs-, und servicefreundliche Ergonomie zeigen das Bedienpult und der Schaltschrank. Beide lassen sich so schwenken, dass das Servicepersonal guten Zugang erhält. Ebenfalls vom dauerhaften Nutzen der vorbildlichen Siemens-Steuerung 828D profitieren Fertigungsplaner sowie Bediener. Neue Funktionen der Bedienoberfläche „Operate“ und die ideale Lösung für 1-Kanal-Maschinen werden in der Betriebspraxis überzeugen. Standardmäßig komplettiert ein Späneförderer mit integrierter Kühlmittelanlage die Vertikaldrehmaschine.

Kosten und Programmieraufwand für Automationseinrichtungen spart der Anwender dank des integrierten Pick-up-Systems. Es belädt die Futter mit Teilen bis zu Ø 130 mm. Die kurzen Taktzeiten und der große Teilevorrat gewährleisten kurze Span-zu-Span-Zeiten von bis zu 5,5 s bei Zwei-Spurbeladung. Die Integration in Fertigungslinien erleichtern die verschiedenen flexiblen Zuführsysteme: Paletten-, Schlepprahmen- oder Kettenbänder. Das Ausführen häufig wiederkehrender Arbeitsoperationen erleichtert die Multi-Funktionsplatte. Sie nimmt feststehende Bohrwerkzeuge, Sonderwerkzeuge, separate Fräsköpfe und Werkstück-Messtaster auf; außerdem vereinfacht sie den Austausch von Spindeln und Futtern. Anwender, die die Version mit der Y-Achse wählen, profitieren von deren separater Führung im Werkzeugwender. Die Trennung des Y-Schlittensystems vom X-Z-Schlittensystem ergibt einen kurzen Kraftfluss und so eine hohe Stabilität.

Selbstverständlich gilt auch bei der neuen Vertikaldrehmaschine VT 160 das EMCO-Commitment „Made in the Heart of Europe“. Die Entwicklung und Produktion der Maschinen erfolgt ausschließlich in Mitteleuropa in Kooperation mit europäischen Markenherstellern, die höchste Standards hinsichtlich Qualität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit erfüllen.



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